Brunnen und Wasserspiele in Leipzig:

Der Mendebrunnen auf dem Augustusplatz

Leipzigs größter und schönster Brunnen steht auf dem Augustusplatz vor dem Neuen Gewandhaus: der neobarocke Mendebrunnen, benannt nach Marianne Pauline Mende, die im 19. Jh. per Testament 150000 Goldmark für den Bau dieser prachtvoll monumentalen Anlage zur Verfügung stellte. Der Brunnen wurde 1886 eingeweiht. Der Entwurf stammt von Adolf Gnauth, die Figuren schuf Jacob Unger. Im Brunnenbecken halten zwei Tritonfiguren kraftvoll sich aufbäumende geflügelte Hippokampen, den Sockel des hohen Obelisken zieren vier Nereiden, über ihnen stehen geflügelte Putten.

Mendebrunnen
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Der Brunnen ist eine allegorische Darstellung und soll den Betrachter auf die Bedeutung des Wassers für den Menschen aufmerksam machen: So findet sich auf der Nordseite in der einen Kartusche folgende Inschrift
"Zum Himmel streben mit frischer Kraft,
Der Erde geben, was Segen schafft,
Mit lautrer Helle
Lehrt es die Welle."
Und so kommen die Wasserstrahlen auch scheinbar von überall her: aus Fischmäulern, aus den Muschelhörnern der Tritonen und Putten, aus den Nüstern der Hippokampen, aus verschiedenen Muscheln und allerlei Getier, aus (Teufels-?) Masken, aus Löwen- und Fischköpfen und vermitteln so den Eindruck fließender Lebendigkeit.

Tritonen und Hippokampen
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Nereiden
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Tritonen sind Meeresgottheiten (im Singular oft ein Sohn des Poseidon), deren Oberkörper einen menschlichen und deren Unterkörper mehr den Charakter eines Fischwesens aufweist. Durch Blasen auf ihrem Muschelhorn besänftigen sie die wilden Tiere und das wilde Wasser. Sie werden häufig mit ihren weiblichen Entsprechungen - den Nereiden - zusammen dargestellt. Diese Nymphen des Meeres helfen den Schiffbrüchigen und verkörpern auch die sanften Eigenschaften wie leichte Wellen und das Blau des Meeres. Hippokampen sind Fabelwesen, halb Pferd, halb Fisch und stellen die wilde Kraft des Wassers dar. Sie werden häufig vor Neptuns (Poseidons) Wagen gespannt.  

Details am Mendebrunnen
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Fontäne auf dem Augustusplatz vor dem Opernhaus

Auf dem Augustusplatz befindet sich seit 1998 vor dem Opernhaus Leipzig eine etwa 20 Meter hohe Fontäne. In Leipzig wird bereits seit über dreihundert Jahren Musiktheater gepflegt, das jetzige Opernhaus wurde von 1956-1960 anstelle des kriegszerstörten Gebäudes an gleicher Stelle neugebaut, "es war der größte, repräsentativste und modernste Theaterneubau der DDR". (Wikipedia)

Fontäne vor der Oper
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in die Innenstadt