Brunnen und Wasserspiele in Leipzig:

Im Bereich des Leipziger Innenstadtringes

Der Mägdebrunnen

Unweit des Augustusplatzes befindet sich am Roßplatz/Ecke Goldschmidtstraße der Mägdebrunnen. Er nimmt Bezug auf die bekannte Szene am Brunnen in Goethes Faust, wo sich Gretchen und Lieschen zum Wasserholen (und Tratschen: "Hast nichts von Bärbelchen gehört? ... Sie füttert zwei, wenn sie nun isst und trinkt...") treffen. Der Mägdebrunnen besteht aus einem sechseckigen Wasserbecken aus Muschelkalk, der Mittelsäule mit wasserspeienden Fischfabelwesen und Löwenköpfen und der darauf stehenden fein- und sehr detailreich gestalteten bronzenen wassertragenden Mädchenfigur. Am schmiedeeisernen Gitter befinden sich Hebelarme, mit denen man das Wasser aus den Löwenköpfen auffangen kann. Über den außen vorgelagerten kleinen Becken kann man drei Sinnsprüche ("Wasser nimmt alles weg nur schlechte Reden nit") lesen. Der Brunnen wurde von Werner Stein geschaffen und im Jahre 1906 eingeweiht.

Der Mägdebrunnen
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Am Georgiring

In den 1960er Jahren wurde der Leipziger Georgiring mit Büro- und Wohngebäuden mit Gaststätten und Dienstleistungseinrichtungen in der Erdgeschosszone bebaut. Aus dieser Zeit (1963) stammt auch die Brunnenplastik und das Wasserspiel von G. Richter-Thiele. Die Brunnenanlage wurde 1993 saniert bzw. neugestaltet.

Brunnenanlage am Georgiring
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Im Leipziger Hauptbahnhof

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Nach den Plänen der Architekten Lossow und Kühne entstand von 1902-1915 der Leipziger Hauptbahnhof als größter Kopf- und Personenbahnhofs Europas. Er ist heute auch ein attraktives Einkaufszentrum. Bei dem Trubel werden die (inzwischen leider stillgelegten) kleinen Wandbrunnen auf dem Querbahnsteig von den meisten Leuten wohl glatt übersehen ...


Villersbrunnen

Der Villersbrunnen befindet sich am Tröndlinring, westlich vom Leipziger Hauptbahnhof. Ein großes rundes Wasserbecken ruht auf Felsgestein, die Mittelsäule im Becken besteht aus ineinander verschlungenen Fischleibern, die ein zweites Wasserbecken tragen. Bekrönt wird der Brunnen von einer trinkenden bronzenen Mädchenfigur. Der Brunnen wurde von dem Bildhauer Max Unger-Steglitz entworfen und 1903 an dieser Stelle errichtet. Die Initiative dazu kam von den Leipziger Buchhändlern Dürr und Geibel, die beide mit der namengebenden Familie Villers verwandt waren. (Helene von Villers war die Ehefrau des Stadtrats Dürr.) Die Bronzefigur des trinkenden Mädchens wurde 1942, wie viele andere Plastiken auch, zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. In den 1950er Jahren durch eine Kopie ersetzt, wurde sie 1993 erneut gestohlen und 2003 ein drittes Mal aufgestellt.

Villersbrunnen
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Märchenbrunnen

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So versteckt wie das Knusperhäuschen der Hexe im Wald, so versteckt steht der Märchenbrunnen unter Bäumen in der Promenade am Dittrichring. Der schöne Brunnen wurde 1906 von dem böhmisch-deutschen Bildhauer Josef Magr (1861-1924) geschaffen. An den Seiten befinden sich Bronzereliefs, die das Märchen von Hänsel und Gretel erzählen; die lebensgroßen Figuren der beiden Kinder zieren das Mittelteil.
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1942 wurden die Bronzeteile zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. So stand der Brunnen lange Zeit trostlos da bis 1963/65 die Leipziger Künstlerinnen Elfriede Ducke und Hanna Studnitzka die Bronzefiguren und -reliefs neu schufen. Leider ist der Brunnen trocken.
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Fritz-von-Harck-Anlagen

In Sichtweite des Neuen Rathauses befinden sich die Fritz-von-Harck-Anlagen, die 2000 zusammen mit der Öffnung des lange Zeit verrohrten Pleißemühlgrabens übergeben wurden. Fritz von Harck war ein Kunstsammler und Mäzen, er vermachte seine Sammlung dem Museum für Bildende Kunst Leipzig.

Fritz-von-Harck-Anlagen
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