In der Dredner Neustadt und am Neustädter Elbufer


Barockfiguren auf der Hauptstraße

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Hauptstraße im Frühling
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Beim Wiederaufbau und der Neugestaltung der Hauptstraße als Fußgängerzone in den 1970er Jahren wurden von Anfang an die herrlichen alten Bäume mit einbezogen. Begrenzt wird der parkähnliche Bereich am Neustädter Markt durch den "Goldenen Reiter" (das Denkmal August des Starken), die beiden Nymphenbrunnen und die Fahnenmasten und am anderen Ende, dem Albertplatz, durch die beiden Brunnenanlagen "Stilles Wasser" und "Stürmische Wogen". Unter den Bäumen wurden bei der Neugestaltung in zwei Rondellen zusätzlich acht barocke Skulpturen platziert.

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Urania, die Muse der Sternbeobachtung (mit Fernrohr)

Die Figuren stellen Allegorien auf die Künste und die Wissenschaften dar. Sie waren ursprünglich für die Stadtseite des Zwingers geschaffen worden, der ja als Museumsbau mit seinen Sammlungen auch den Künsten und Wissenschaften huldigt. An ihren Attributen lassen sich die allegorischen Figuren identifizieren:

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Allegorie der "Sangeskunst" (mit Lyra)

Urania, die Muse der "Sternenkunde", ist natürlich mit einem Fernrohr ausgestattet, wohingegen die "Sangeskunst" ihre Lyra bei sich trägt. Die dritte Figur könnte eine Allegorie auf die "Treue" sein. Doch die dargestellte Hekate ist eine komplizierte Gottheit, sie ist den Menschen hilfreich, kann ihnen alles geben, kann aber auch alles nehmen. Die Göttin der Übergänge und Wegkreuzungen hat leider ihre rechte Hand (ursprünglich mit Schlüssel) verloren, aber der Hund begleitet sie in Treue. Die vierte im Bunde des Rondells ist eine Göttin mit Stern und verlöschender Fackel. Ist es die Personifizierung des Abendsterns? Oder Selene (Luna)? Die Mondgöttin Selene wird ja eigentlich mit Mond (und gelegentlich auch mit Fackel dargestellt), hier auf der Hauptstraße ist sie gerade dabei, ihre Fackel zu löschen - es wird dunkel ...  

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Allegorie auf die Treue (Hekate?, mit Hund) und die "Nacht" (Selene (?) löscht die Fackel)

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Im zweiten Rondell finden wir dann Darstellungen der "Bildhauerkunst" mit Hammer, Meißel und dem bildhauerischen Objekt, dann der "Kunstbetrachtung", die an einem Podest lehnt und sich dem Studium hingibt, der "Malerei" mit Pinsel und Palette sowie der "Baukunst/Architektur" mit Zeichen- und Messgeräten.

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Allegorien auf Bildhauerkunst, Kunstbetrachtung, Malerei und Baukunst

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Hauptstraße im Herbst

Die Figuren sind verwittert, mehr oder weniger stark beschädigt und an vielen Stellen ausgebessert. Im Zwinger befinden sich an ihrer Statt jetzt entsprechende Kopien.

Frauengestalten und andere seltsame Figuren am Neustädter Elbufer

Am Neustädter Elbufer kann man herrlich spazierengehen, Fahrrad fahren, Skaten oder einfach nur die schöne Elblandschaft genießen - und die Kunst dazu gibt's gratis ... Eine ganze Reihe sehr unterschiedlicher Kunstobjekte lassen sich hier entdecken - Abstraktes und Figürliches.

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Frau mit Ziegenbock
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Frau mit Satyr
So auch die drei Frauengestalten, die als barocke Adaptionen die Phantasie anregen.

Drei Frauengestalten

Die drei Sandsteinskulpturen in unmittelbarer Nähe des Hotels Bellevue wurden in den Jahren um 1986/87 aufgestellt. Die "Frau mit Ziegenbock" wurde von Christian Schulze, die "Frau mit Satyr" von Johannes Peschel geschaffen. Die allein "Sitzende" hingegen stammt vom Bildhauer Miroslav Klimes.

Für die Darstellung wird das Javascript "Slideshow" von Andreas Berger (www.bretteleben.de) verwendet.

Sitzende - Am Neustädter Elbufer
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Drei Grazien

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Der Dresdner Bildhauer Vinzenz Wanitsche gestaltete 1983/84 den Brunnen vor dem Hotel Bellevue am Elbufer, an dessen Rand sich drei anmutige Damen niedergelassen haben. Die "Drei Grazien" sind ja eigentlich drei (sich meist berührende) mythische Schönheiten, die Menschen und Götter durch Gesang und Tanz erfreuen ... hier jedoch ausruhen und sich scheinbar ganz den von ferne vorbei wehenden Klängen hingeben ...

Drei Grazien am Elbufer
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Die Schöne und das Tier - La Belle et la Bête

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Wer kennt nicht die Geschichte, in der das Mädchen schließlich den guten Kern in dem hässlichen Ungeheuer erkennt, die Verzauberung löst und so zum Schluss die Liebe siegt? Das Motiv des französischen Märchen ist in vielfachen Abwandlungen bekannt, es ist mehrfach verfilmt worden und auch bei der Sammlung der Brüder Grimm in dem Märchen "Das singende, springende Löweneckerchen" enthalten. Der Bildhauer Detlef Reinemer hat dazu seine ganz eigene Ansicht 1986 am Elbufer vor dem Hotel Bellevue gestaltet.

Die Schöne und das Biest
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Stehender weiblicher Akt

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Eine andere Art von Körperlichkeit schuf dagegen der Bildhauer Gerd Jaeger mit seiner weiblichen Aktfigur, die ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Hotels Bellevue (hinter einer Hecke den allzu aufdringlichen Blicken entzogen) zu finden ist. Gert Jaeger gestaltete u. a. auch die Bronzetüren des Dresdner Kulturpalastes.

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Weiblicher Akt
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Die Frau an der Brücke

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Augustusbrücke
Beim Spazierengehen (beim Skaten oder Fahrrad fahren sollte man lieber auf den Weg achten) kann man am Elbufer immer wieder etwas entdecken: Zum Beispiel "Die Frau an der Brücke".
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Die Gute musste allerdings bereits mehrere Schönheitsoperationen überstehen und ihr Kind hat einen Fischleib - welche Geschichte mag wohl damit verbunden sein?


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zu Lustigen Bronzefiguren