Skulpturen und Plastiken im Stadtzentrum von Magdeburg


Drei weibliche Akte

Zum Auftakt drei sehr unterschiedliche Darstellungen des weiblichen Körpers: Die erste Figur befindet sich im Skulpturengarten unmittelbar am Kloster Unser Lieben Frauen, die zweite steht in den Anlagen der Elbuferpromenade und die dritte sitzt auf dem Fürstenwall.

Skulpturenpark: Weiblicher Akt (1)
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(1) Schwimmerin,  Jenny Mucchi-Wiegmann, Bronze, 1969

An der Elbuferpromenade (2) und auf dem Fürstenwall (3)
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(2) Stehender Akt, Karl-Günther Möpert, Bronze, um 1965
(3) Sitzende, Peter Kern, Bronze, 1984  (Die "Sitzende" ist an dieser Stelle seit 2010 nicht mehr vorhanden, sie ist ein paar Meter weitergewandert.)

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Mechthild von Magdeburg

"Ich bin ein ausfließender Brunnen, den niemand erschöpfen mag ..."
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Mechthild von Magdeburg (1207 - 1282/1294, Todesjahr nicht gesichert) lebte als Begine und beschrieb ihre Visionen in ihrem Buch "Das fließende Licht der Gottheit". Als sie ihr Buch zu schreiben beginnt, wird sie gewarnt, sie könne dafür verbrannt werden, doch Gott offenbarte sich ihr mit den Worten "Die Wahrheit kann niemand verbrennen". (Es war damals absolut unüblich, dass Frauen schrieben, noch dazu in deutsch, die Schriftsprache war Latein). Sie beginnt ihr Werk in Magdeburg und beendet es in Helfta unter Obhut der Zisterzienserinnen. Mechthild lebte an der Elbe und Wasser war eine starke Metapher für Regeneration und Lebensenergie, die im Einklang mit dem Geist fließt. (Susan Turcot)
(nach der Informationstafel auf dem Fürstenwall)
Die von Susan Turcot entworfenen Plastik wurde im April 2010 auf dem Fürstenwall aufgestellt. Mechthild steht auf einer Eisensäule und blickt zur Elbe. Der für die Plastik verwendete Kunststoff lässt das Licht phantastisch hindurch "fließen" ...

Mechthild von Magdeburg
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(Wo mag jetzt bloß die vorher hier "Sitzende" von Peter Kern sein? Auch Mechthild war zwei Tage nach Enstehung der hier vorgestellten Bilder verschwunden - sie wurde gesäubert - ist jetzt aber wieder da ...)

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Auf dem Fürstenwall

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Mit "Fürstenwall" wird in Magdeburg der aus einer Befestigungsanlage (Stadtmauer, Wehrtürme) hervorgegangene gärtnerisch gestaltete Promenadenweg bezeichnet, der den Altstadtbereich am Dom zur Elbe begrenzt. Der besondere Reiz dieses in etwa 4 Meter Höhe gelegenen Weges am alten Wehrturm "Kiek in die Köken" liegt in den schönen Ausblicken auf die Elbe und die Altstadt.
Seit November 2011 befindet sich hier die von Hans Grimm geschaffene "Sitzende mit Kugel". (Lange Zeit stand die Skulptur am Editharing, daher wurde sie gelegentlich von den Magdeburgern als Editha bezeichnet.) Von Hans Grimm stammt auch das bekannte Denkmal für Eike von Repgow in Magdeburg.

Sitzende mit Kugel
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(Unweit der "Sitzenden mit Kugel" hat jetzt auch die Plastik "Sitzende" von Peter Kern Platz genommen ... )

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Das "Paar"

Etwas versteckt unter Bäumen neben der Johanniskirche ist seit 2008 das "Paar" (von Wolfgang Roßdeutscher) aufgestellt. Der weiße Marmor blendet regelrecht in der Sonne. Das Paar hat noch weitere Verwandte in Förderstedt - dort befindet sich die --> "Familie".

Das "Paar" (4)
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(4) Paar, Wolfgang Roßdeutscher, Marmor

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Auf dem Breiten Weg

Von dem halleschen Bildhauer Bernd Göbel, der mit seinen phantasievollen und außergewöhnlichen Arbeiten die öffentlichen Räume mehrere Städte bereichert (u. a. in Freiberg mit dem  -->Fortunabrunnen und in Halle mit dem  -->Brunnen auf dem Hallmarkt), stammt diese dreifache Reflexion über Liebe und Eros, Begehren und Lust ...

Drei Varianten
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(1) Raub der Sabinerin,   (2) Urteil des Paris,   (3) Bacchantische Szene
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Lesender Arbeiter

Der "Lesende Arbeiter" (der ja eigentlich gar nicht liest, sondern über das Gelesene nachzusinnen scheint) vor dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg wurde 1961 von Ludwig Engelhardt (1924-2001) geschaffen, eine weitere Figur befindet sich im Gelände der Technischen Universität Dresden (Schumann-Bau).

Lesender Arbeiter
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Sitzende Schwimmerin

Die Sitzende Schwimmerin befindet sich auf dem Zentralen Platz (Ernst-Reuter-Allee/Ulrichplatz), die Plastik ist eine Arbeit des Bildhauers Siegfried Krepp aus den Jahren 1959/61.

Sitzende Schwimmerin
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"Glücksgöttin" in Magdeburg?

Ist es Fortuna? Oder Pomona, die Gartengöttin? Die Liebesgöttin Aphrodite? Oder alle drei in einer? Jedenfalls scheint sie die Gaben ihres  Füllhorns bereitwillig zu verteilen und ihr kleiner Begleiter hilft dabei. Wie man am Fuß erkennen kann, stammt die freundliche Dame am Zentralen Platz (Ulrichplatz) in Magdeburg aus der Hand des Bildhauers Heinrich Apel aus dem Jahr 1975.

Göttin des Glücks
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Hauptmann Igor Belikow und Katrin Lehmann

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Gelähmt starrten die Menschen am 13. März 1969 von der Straße nach oben: ein kleines Mädchen war auf den Fenstersims einer Wohnung im 5. Stock der Wilhelm-Pieck-Alle (heute Ernst-Reuter-Allee) geklettert und drohte hinabzustürzen ... Geistesgegenwärtig zog der zufällig vorbeikommende Igor Belikow, Offizier der sowjetischen Streitkräfte in der DDR, seinen Mantel aus und fing die stürzende 4-jährige Katrin in dem aufgespannten Mantel auf ... Hart war der Aufschlag aus 22 Meter Höhe. Igor Belikow zog sich eine leichte Verletzung am Handgelenk zu, die kleine Katrin blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Als Belikow sah, dass alles gut gegangen war, stellte er das Mädchen wieder auf die Beine und ging einfach seiner Wege ...

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Die Rettungstat des Hauptmann Belikow war in Magdeburg Stadtgespräch und fand große Aufmerksamkeit. Sie ist auch heute noch vielen Magdeburgern im Gedächtnis. Igor Belikow wurde 1977 zum Ehrenbürger der Stadt Magdeburg ernannt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite erinnert unweit der Stelle, wo der Fenstersturz stattfand, eine Plastik von Heinrich Apel an das denkwürdige Ereignis.

Die Rettungstat des Igor Belikow
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Auf dem vorderen Bronzerelief wird der Vorgang dargestellt. Ein Mädchen deutet mit der Hand auf die Inschrift unter dem Portraitmedaillon Belikows. Die Inschrift ist so schlicht wie die Tat einfach: "Hauptmann der Sowjetarmee Igor Alexejewitsch Belikow fing die aus dem V. Stock fallende 4-jährige Kathrin Lehmann in seinem Mantel auf, geschehen am 13.III.69, W.-Pieck-Allee 24".

Fortuna heißt der Schutzengel
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Detail
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"Der Mantel"

Über der Szene schwebt ein Schutzengel, er heißt hier Fortuna. Die Rückseite der Stele jedoch gehört dem Mantel.
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zum Skulpturenpark - Teil 1