Brunnen und Wasserspiele in Deutschland:

Brunnen in Schongau


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Marienplatz in Schongau
Im 13. Jahrhundert wurde auf einem vom Lech umflossenen Hügel die Siedlung (Neu-) Schongau gegründet, heute ist dies der Kern der Altstadt Schongau. Kaiser Ludwig der Bayer verleiht Schongau 1331 das Stadtrecht. Wichtigster Platz in der ovalen Stadtanlage ist der Marienplatz, hier befinden sich die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und südlich davon der 1949 neu errichtete Marienbrunnen.
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Aus einem achteckigen Brunnenbecken erhebt sich zunächst ein viereckiges Podest mit vier Auslaufröhren, die aus grotesken Masken erwachsen. Das Podest trägt die mit Wappen und Reichsadler geschmückte Mariensäule. Oben steht die Jungfrau Maria auf der Weltkugel sowie dem Mond und zertritt dabei die sich um die Erde ringelnde Schlange.

Marienplatz und Marienbrunnen in Schongau
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Es ist uns verwöhnten Bewohnern nur noch schwer vorstellbar, dass früher alles Wasser mit Eimern oder anderen Gefäßen von den Brunnen geholt werden musste. Dazu dienten die öffentlichen Brunnen der Stadt. In Schongau findet man am Maxtor vor dem Landratsamt sowie neben der Heilig-Geist-Kirche (Dr.-Leonhard-Zill-Platz) noch zwei solcher aus den Jahren 1857 und 1864 stammende Brunnen. Die Brunnenkästen der beiden sehr ähnlichen Brunnen bestehen aus gusseisernen Platten. Heute dienen die Brunnen nur noch zur Zierde.

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Brunnen am Maxtor
... und an der Hl.-Geist-Kirche

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Ein Zierbrunnen ist auch der Flötenspielerbrunnen an der Lechtorstraße. Das Lechtor ist leider verschwunden, doch große Teile der den Hügel umgebenden Stadtmauer von Schongau blieben erhalten.

Flötenspielerbrunnen in Schongau
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